Peenemünde, Karlshagen, Trassenheide, Zinnowitz, Zempin, Koserow, Kölpinsee, Stubbenfelde, Ückeritz, Bansin, Heringsdorf, Ahlbeck
Usedom ist zu Recht für seine langen, weißen, steinfreien Sandstrände bekannt, die von Peenemünde im Norden bis über die polnische Grenze reichen.
Oft bin ich am Strand zwischen Peenemünde und Karlshagen unterwegs
auch weil ich mit dem Rad direkt an der Ostsee entlang fahren kann.
Hier hat sich auch die Natur ein Stück vom Strand zurückerobert,
breite Schilfgürtel stehen direkt im flachen Wasser. Die Ostsee
ist hier bis weit hinaus sehr flach, für Kinder bestens geeignet
und leider auch für immer mehr Hunde, aber irgendwo müssen
sich die bellenden Vierbeiner ja auch mal so richtig austoben können.
Früher eher selten besucht ist der Peenemünder Strand heute im Sommer kein Geheimtip
mehr, aber noch lange nicht so überfüllt wie die Strände der großen
Ostseebäder. >nach oben<
...haben schöne, im Sommer aber übervölkerte Strände. Da aber
der normale Urlauber gern nahe der Haupteingänge sein Sonnenbad nimmt,
geht der Kenner etwas weiter abseits und findet auch hier noch größere
freie Stellen im Sand. >nach oben<
... ist mein bevorzugter Badestrand wenn ich mit der Familie im Auto unterwegs
bin. Der Strandabschnitt am Ortsausgang Richtung Koserow bietet nicht
nur schönen Sandstrand, Buhnen und Wellen, auch die kurzen Wege vom
Parkplatz zum Strand gefallen uns. >nach oben<
Kurz hinter dem Ortseingang von Koserow beginnt die Steilküste des
Streckelsberges. Wer nur zum Baden und Sonnen kommt und an der Steilküste
liegen will, sollte die Vormittagsstunden und den frühen Nachmittag
nutzen. Für Strandwanderer ist die Küste unterhalb des Streckelsberges
ideal geeignet. >nach oben<
Die Steilküste zieht sich bis Kölpinsee, es folgt ein kurzer,
flacher und sehr schöner Strandabschnitt bevor sich die Steilküste
in Stubbenfelde fortsetzt. Der Strand bei Stubbenfelde ist auch im
Winter sehr interessant, mit Fischerbooten und den vielen Buhnen die
im Winter oft herrlich vereist sind.
>nach
oben<
Von Stubbenfelde kommend zieht sich die Steilküste mit kurzer Unterbrechung
beim Ückeritzer Campingplatz bis Bansin. Besonders lohnend und mit
toller Aussicht über die Ostsee ist auch eine Wanderung oberhalb
der Steilküste von der Reha-Klinik bis zum Haupteingang des Ückeritzer
Strandes mit seinem schön gemachten Umfeld. Von Stubbenfelde kommend
muß man eine sehr steile Treppe unterhalb der Klinik benutzen, aber
es lohnt sich.
>nach oben<
In Bansin endet die Steilküste und der Strand wird wieder voller.
Alle drei Seebäder haben schöne Promenaden und einen herrlich
breiten Strand. Wer sich für Bäderarchitektur interessiert ist
hier genau richtig. Um dem Trubel etwas zu entgehen empfehle ich den Strandabschnitt
kurz vor der Grenze zu Polen, am Wasser entlang oder per Rad auf schönem
Radweg durch den Küstenwald leicht zu erreichen.